Achim Hoops
(...) Den alten Gegensatz von Licht und Dunkelheit als Metapher von Wachen und Träumen, von Erinnerung und Vergessen verdichtet Hoops in seinen Bildern zu einem Zwischenreich, einer Quintessenz von Stimmungen, die sich sinnbildlich aus dem dunklen Farbraum herausschälen wie aus der Erinnerung - oder dem Vergessen. Jenem Zwischenreich jedenfalls, in dem sich dieser Gegensatz auflöst und wo in dem Einzelnen das Allgemeine heraustritt, sich hinter den Geschichten die Stimmungen zeigen, für die Hoops auch jenseits der melancholisch besetzten Farbe Schwarz Bilder sucht. Seine Bilder rühren weniger an konkret Erlebtes als vielmehr an Empfundenes, entspringen weniger privaten Ereignissen als persönlicher Erfahrung. Der reine Naturalismus, das akribische Abschildern würde diesen Raum des Imaginären nur stören. Genaugenommen sind diese Bilder gar keine Bilder von irgendetwas Konkretem, sondern sie repräsentieren Bilder, und zwar solche, die im kollektiven Bildgedächtnis der Erinnerung schlummern, die Hoops, über das konkret Dargestellte hinausgehend, aufruft. (...)

Beide Bilder: 28,5 x 37cm; Kreide, Buntstift; 2000
Text: Veronika Schöne


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