Linda McCue
In ihren konturierten Bleistiftzeichnungen, in denen nur wenige Flächen mit Gouache oder Pastell farbig ausgearbeitet sind, entwirft McCue eigenartig exotisch und trostlos wirkende Szenarien: In dem mittels Horizontlinie weit geöffneten Raum zerstreuen sich Spuren einer Reisegesellschaft. Etwa um ein Wohnmobil oder einen Bus herum gruppieren sich Utensilien wie Plastikstühle, Chipstüten, Zigarettenschachteln und Wasserflaschen. Die eher schäbigen Spuren in dem menschenleeren Setting künden von zivilisatorischer Besetzung eines namenlosen Orts kurz vor der Weiterfahrt - temporäre touristische Oasen, lakonisch mit ein paar Palmen- und Bananenstauden dekoriert, als wären auch sie bloss abgestellt im Sand. McCue definiert den Bildraum als Tabula rasa und beschreibt ihn neu - ganz ähnlich wie in ihrer Malerei.

Bild: 'Some of 2003'; 30 x 40 cm; Bleistift, Buntstift, Pastell auf Papier; 2004
Text: Auszug aus: Jens Asthoff, 'Linda McCue in der Art Agents Gallery', Erschienen in Kunst Bulletin, Juni 2003


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